Leuchtendes Shopping-Erlebnis: Filigrane Lichtskulptur für das Aquis Plaza

20. November / 2015

Direkt am Kugelbrunnen in der Aachener Hauptfußgängerzone ist mit dem Aquis Plaza ein neuer Treffpunkt für Shopping, Erlebnis und Gastronomie entstanden. Das Shoppingcenter bietet einen ausgewogenen Branchenmix mit zum Teil für die Stadt neuen Stores und Konzepten. Der attraktive Foodcourt mit seinem vielfältigen gastronomischen Angebot lädt Besucher ein zum kulinarischen Zwischenstopp mit Ausblick auf die City. Mit seiner organischen Architektur, großzügigen Lichthöfen und dem entspannt fließenden Ambiente integriert sich das Aquis Plaza harmonisch in die gewachsene Aachener Innenstadt. Das für die Kaiserstadt charakteristische Thema Wasser dient als Namensgeber und findet auch im architektonischen Konzept Anklang. Großzügige Glaskuppeln, hohe Fassaden und zweigeschossige Schaufenster bringen viel Tageslicht ins Innere und sorgen für spannende Ein- und Ausblicke. Eine eindrucksvolle Lichtskulptur erhebt sich im Innern und beschert den Besuchern ein besonderes Raumerlebnis. Mit 18,5 Metern erstreckt sich die OLED-Installation über alle drei Verkaufsebenen bis unter das gläserne Dach - und ist damit eine der größten ihrer Art weltweit. "The Source" besteht aus 36 einzelnen Plattformen mit einer Spannweite von zwei Metern, die jeweils 12 organische LEDs tragen. Einzeln ansteuerbar ermöglichen sie faszinierende Farbwechsel und kreative Lichtspiele.Für die Umsetzung dieser einzigartigen Installation vertraute Entwickler und Centermanager ECE abermals den Experten von Carl Stahl Architektur mit ihrem X-LED Lichtmodulsystem sowie dazu Philips als Designer und Hersteller der innovativen OLED-Panels. Bereits bei der Realisierung der imposanten Lichtdecke im Stuttgarter Milaneo hatten der europäische Marktführer im Shoppingcenter-Management und die Seiler aus Süßen erfolgreich zusammengearbeitet. Für "The Source" entwickelte Carl Stahl Architektur ein durchdachtes Trägersystem: spezielle Drahtseile mit zwölf Millimetern Durchmesser, befestigt an einer vom Glasdach abgehängten Kreuztraverse, nehmen die 36 Ebenen auf. 36 Kragarmelemente, LED-Trägersysteme und Gehäuse dienen der Befestigung der insgesamt 432 Lumiblade OLEDs von Philips. Zudem übernahm Carl Stahl Architektur die Verkabelung der Netzteile und Treiberbaugruppen. Um in das Designkonzept zu passen, wurden alle Oberflächen eigens in Perlmuttweiß lackiert. Der Einsatz der effizienten OLED-Lichttechnologie folgt dem insgesamt nachhaltigen Gebäudekonzept des Shoppingcenters mit seinem dynamisch gesteuerten Licht- und Energiesystem in Kombination mit zertifiziertem Ökostrom. Bestehend aus einem hoch anpassungsfähigen Material eröffnen OLEDs nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für Einsatz und Design von Licht und Beleuchtung bei zugleich hoher Effizienz.

Fotos: Tillmann Franzen, Düsseldorf

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